Allgemeine geschäftsbedingungen N1 bet

Trinity Bet Operations Ltd (nachfolgend auch „TBO“, „Trinity“ oder „Wettanbieter“ genannt) ist ein nach den Gesetzen von Malta gegründetes Unternehmen mit Sitz in 4, Center Dome, Level 1, Triq Il-Bazilika, Il-Mosta MST 3291, Malta. Das Unternehmen wurde am 15.10.2014 unter der Firmennummer C 67122 gegründet. Trinity ist kraft der vom Regierungspräsidium Darmstadt erteilten Konzession, Az. III 34-73c 38.01/51-2019, als behördlich zugelassener Sportwettveranstalter berechtigt, Sportwetten im Internet und terrestrisch zu veranstalten. Trinity steht dabei unter der Aufsicht des Regierungspräsidiums Darmstadt.

Trinity bietet unter der Marke „N1 BET“ den Abschluss von Wetten anlässlich sportlicher Veranstaltungen (nachfolgend «Sportwetten») für ihre Kunden an. Trinity nimmt in diesem Zusammenhang Wetten über in ihre Vertriebsorganisation eingegliederte Vermittler (nachfolgend „Wettshops“) sowie über ihre Internetseite www.n1bet.de und die mobilen N1BET Apps (nachfolgend vereinfachend zusammengefasst unter dem Begriff „Website“) entgegen. Für die Teilnahme an von Trinity angebotenen und veranstalteten Sportwetten gelten ausschließlich diese AGB.

Durch die Eröffnung eines Kundenkontos, die Nutzung eines Kundenkontos oder die Abgabe bzw. Teilnahme an den angebotenen Wetten (nachfolgend „Trinity-Angebote“ bzw. „Nutzung der Trinity-Angebote“) erklärt der Kunde (nachfolgend auch „Wettkunde“, „Spieler“ oder „Sie“), dass er vorliegende Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“), alle Wett- und sonstigen Regeln in der jeweils gültigen Fassung wie auch die Trinity-Datenschutzrichtlinie zur Gänze versteht, akzeptiert und zustimmt, diese einzuhalten.

Sowohl Mitarbeitern der Trinity sowie verbundener Unternehmen als auch den in die Vertriebsorganisation der Trinity eingegliederten Vermittlern sowie deren Mitarbeitern ist die Nutzung der Trinity-Angebote untersagt.

Diese AGB, alle Wett- und sonstigen Regeln wie auch die Trinity-Datenschutzrichtlinie können jederzeit geändert werden. Bei Nutzung der Trinity-Angebote auf der Website werden Sie über etwaige Änderungen per Email und/oder Pop-up-Fenster in Kenntnis gesetzt. Diese Änderungen werden wirksam, sobald Sie diese akzeptiert haben, und gelten dann für alle im Anschluss abgeschlossenen Wetten. Für den Fall, dass Sie die Änderungen ablehnen oder diesen widersprechen, ist die weitere Nutzung der Trinity-Angebote nicht mehr möglich. Vor Nutzung der Trinity-Angebote in einem Wettshop sind Sie dafür verantwortlich, die jeweils gültigen AGB einzusehen und zur Kenntnis zu nehmen.

Die von Trinity angebotenen Dienstleistungen und Produkte können jederzeit geändert oder ganz eingestellt werden.

Abschluss Wettvertrag

  1. Ein Wettvertrag zwischen Wettanbieter und Wettkunde kommt zustande, wenn ein von einem Kunden abgegebener Antrag zum Abschluss einer Wette von Trinity angenommen wurde (zur Annahme eines Antrages zum Abschluss einer Wette siehe unten Ziffer 2.e.). Ein Wettkunde ist nur dann berechtigt einen Antrag zum Abschluss einer Wette gegenüber dem Wettanbieter abzugeben, wenn er über ein entsprechendes Guthaben auf dem Kundenkonto verfügt oder im Wettshop den entsprechenden Wetteinsatz in bar geleistet hat. Wettanträge über andere Wege als einen Wettshop oder die Website sind nicht zulässig und werden nicht angenommen. Der Wettshop darf weder Willenserklärungen für Trinity abgeben, noch entgegennehmen. Vor allem ist es dem Wettshop untersagt, Wettquoten des Wettanbieters zu ändern oder in anderer Weise zu beeinflussen. Alle im Wettshop oder auf der Website abgegebenen Anträge auf Abschluss von Wettverträgen werden ausschließlich in Malta veranstaltet, empfangen, platziert und verarbeitet (siehe unten Ziffer 2.e.). Ort des Abschlusses jedes Wettvertrages ist Malta.
  2. Trinity ist jederzeit berechtigt, die Annahme einzelner Wetten ohne Angabe von Gründen zu verweigern, die Höhe der Wetteinsätze vor Annahme der Wetten zu begrenzen und/oder Quotenänderungen vor Wettabschluss vorzunehmen. Auch liegt es in ihrem freien Ermessen, Quoten und Auszahlungs- oder Gewinnlimits für den Wettkunden verbindlich festzulegen bzw. einzelne Kunden ohne Angabe von Gründen von der Teilnahme auszuschließen.
  3. Mit der Eröffnung eines Kundenkontos und/oder mit der Abgabe des Antrages auf Abschluss eines Wettvertrages erklären und versichern Sie, dass Sie
  • das 18. Lebensjahr vollendet haben,
  • nicht eine in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Person sind, insbes. keiner Vormundschaft oder sonstigen Aufsicht unterstehen,
  • keine Gelder einsetzen, die aus kriminellen Aktivitäten oder sonstigen unerlaubten Handlungen stammen, und die Gelder Ihnen zu ihrer freien Verfügung stehen,
  • Gelegenheit hatten, von vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen Kenntnis zu nehmen und Sie diese ausdrücklich akzeptieren,
  • vom Ausgang des der jeweiligen Wette zugrundeliegenden Ereignisses vor Vertragsabschluss keine Kenntnis haben,
  • nicht Teilnehmer oder anderer Beteiligter an dem sportlichen Ereignis sind, welches der Wette zugrunde liegt,
  • die Trinity-Angebote im eigenen Namen und auf eigene Rechnung und nicht im Auftrag, in Vertretung oder auf Rechnung eines anderen nutzen,
  • die Trinity-Angebote ausschließlich privat und nicht zu gewerblichen Zwecken nutzen,
  • derzeit keine politisch exponierte Person sind, d.h. kein hohes öffentliches Amt innehaben und auch nicht übertragen bekommen haben bzw. kein Mitglied ihrer Kernfamilie eine politisch exponierte Person im vorgenannten Sinne ist,
  • nicht auf einer Sanktionsliste der Vereinten Nationen oder sonstigen Sanktionslisten geführt werden bzw. kein Mitglied ihrer Kernfamilie auf einer der vorgenannten Sanktionslisten geführt wird,
  • weder bei Trinity, einem anderen Glücksspielanbieter oder einer staatlichen bzw. behördlichen anbieter- und/oder angebotsübergreifenden Sperrdatei als gesperrt eingetragen sind,
  • bei Ihnen nie problematisches Spielverhalten ärztlich diagnostiziert wurde und Sie sich auch nicht wegen problematischen Spielverhaltens in Behandlung befunden haben oder aktuell befinden.
  1. Sollten Zweifel über eine oder mehrere der o.g. Erklärungen und Versicherungen bestehen, so ist Trinity direkt oder über den Wettshop berechtigt, weitere Erklärungen und/oder Nachweise von Ihnen zu verlangen. Solange keine geeigneten Nachweise erbracht wurden, ist Trinity berechtigt, den Abschluss eines Wettvertrages abzulehnen. Falls eine Wette bereits angenommen wurde, ist Trinity berechtigt, den Wettvertrag nachträglich zu stornieren und den Wettvertrag rückabzuwickeln, d.h. lediglich den Wetteinsatz (nicht aber einen möglichen Gewinn) an Sie auszuzahlen. Dies gilt auch nach Beendigung des die Wette betreffenden Sportereignisses.
  2. Eine Wette ist wirksam zustande gekommen, wenn der Wettantrag des Kunden im Rechenzentrum von Trinity eingeht, von ihr elektronisch bestätigt und somit angenommen wird und der Kunde seine Wettbestätigung (entsprechende Meldung und Vermerk im Kundenkonto bzw. Aushändigung eines Wettscheins im Wettshop) erhalten hat. Eine Wette ist ungültig und somit der Wetteinsatz zurückzuzahlen, wenn wegen eines Übermittlungsfehlers nachweislich Datum und/oder Uhrzeit der Wettabgabe oder die im Rechenzentrum von Trinity gespeicherte Wettscheinnummer fehlen. Es gilt die auf der Wettbestätigung vermerkte Zeit der Wettabgabe.
  3. Wetten, die nach Beginn des zugrundeliegenden Sportereignisses abgegeben oder angenommen wurden, werden unter Rückzahlung des Wetteinsatzes storniert und rückabgewickelt. Maßgeblich ist die tatsächliche Startzeit des jeweiligen Sportereignisses.
  4. Sollte sich nach Vertragsabschluss herausstellen, dass der Inhalt des Wettvertrages – aus welchem Grund auch immer – weder bestimmt noch bestimmbar ist, ist die Wette ungültig und der Wetteinsatz ist zurück zu zahlen.
  5. Ein einseitiges Rücktrittsrecht des Wettkunden nach Abschluss des Wettvertrages ist ausdrücklich ausgeschlossen. Irrtümer oder Rechenfehler bzgl. der Wette bzw. auf dem Wettschein sind dem Wettshop durch den Wettkunden unverzüglich nach Erhalt der Wettbestätigung anzuzeigen. Sollten sich beide Vertragsparteien darüber einig sein, dass ein Fehler vorliegt, kann die Wette innerhalb von 10 Minuten nach Abgabe – längstens aber bis zum Beginn des zugrundeliegenden Ereignisses – gegen Rückgabe der Wettbestätigung storniert und rückabgewickelt werden. Spätere Reklamationen sind ausgeschlossen.
  6. Der Wettkunde darf keinerlei Manipulationen oder Beschädigungen an der Wettbestätigung vornehmen. Er ist für eine sorgsame Verwahrung der Wettbestätigung verantwortlich. Bei Veränderungen an oder Verlust der Wettbestätigung erlischt der Gewinnanspruch des Kunden und es erfolgt keine Rückzahlung des Einsatzes.
  7. Für die Auslegung des Vertragsinhaltes, d.h. insbesondere der abgeschlossenen Wette, sind ausschließlich die Aufzeichnungen der Trinity maßgeblich. Nach Aufforderung hat Trinity diese Aufzeichnungen offenzulegen. Eine Berichtigung des Inhalts einer Wette und insbesondere der Gewinnauszahlungen durch Trinity ist nur bei offensichtlichen Tipp- oder Rechenfehlern zulässig.

Wetteinsatz und Bearbeitungsgebühren

  1. Der Mindesteinsatz für jede Wette (Wettschein) beträgt im Regelfall EUR 1,00 auf der Website bzw. EUR 2,00 bei Wettabgabe im Wettshop. Bei Systemwetten kann der Mindesteinsatz pro Wettschein höher sein, da zusätzlich ein Mindesteinsatz von EUR 0,10 pro Weg/Kombination gilt. Je nach Standort oder Art der Wette können abweichende Mindesteinsätze gelten. Der Wettkunde wird hierauf ggf. vor Wettabgabe hingewiesen.
  2. Trinity ist berechtigt, bei der Wettabgabe Gebühren und Aufschläge zu erheben, ohne dass es hierfür einer Begründung bedarf. Gebühren und Aufschläge können bspw. zur Deckung etwaig anfallender Wettsteuern für bestimmte oder alle Wetten (neben dem Wetteinsatz) vom Wettkunden erhoben werden; solche Gebühren und Aufschläge sind für den Kunden auf der Wettbestätigung nachvollziehbar ausgewiesen.
  3. Nutzung der Trinity-Angebote unter Verwendung eines Kundenkontos bzw. einer Kundenkarte
  4. Kontoeröffnung: Die Nutzung der Trinity-Angebote auf der Website setzt die Eröffnung eines Kundenkontos voraus. Sie sind verpflichtet, bei der Registrierung (Eröffnung des Kundenkontos) auf der Website korrekte Informationen und persönliche Daten anzugeben. Dazu gehören insbes. Vor- und Zuname, Nationalität, Geburtsdatum und Geburtsort, Wohnanschrift (mit Straße, Hausnummer, PLZ und Ort) und E-Mail-Adresse. Zudem müssen Sie im Registrierungsprozess ein individuelles Passwort bestehend aus mindestens 8 Zeichen unter Verwendung von Groß- und Kleinbuchstaben, mindestens einer Zahl sowie mindestens eines Sonderzeichens festlegen. Trinity behält sich vor, ggf. weitere persönliche Daten vom Kunden zu verlangen, soweit zur Abwicklung der Kundenbeziehung und/oder aus rechtlichen Gründen erforderlich. Trinity ist im Rahmen der Registrierung und danach in regelmäßigen Abständen verpflichtet, Ihre Identität zu überprüfen und zu dokumentieren sowie gegen behördlich vorgegebene Sperrdatenbanken abzugleichen. Nach der Registrierung hat der Kunde 30 Tage Zeit, eine Kopie seines Ausweises einzusenden. Innerhalb dieser Frist darf der Kunde keine Abhebungen vornehmen. Nach 30 Tagen wird das Kundenkonto gesperrt.

Überprüfung Alter und Identität: Trinity ist verpflichtet, die von Ihnen angegebenen Daten, insbes. das angegebene Alter und Ihre Identität zu verifizieren. Hierzu wird Trinity gemäß den Regelungen in der Trinity-Datenschutzrichtlinie ihre Daten verbundenen Unternehmen der Trinity wie auch Dritt-Dienstleistern (insbes. Anbieter von Online-Legitimationsverfahren) für Zwecke der Alters- und Identitätsüberprüfung übermitteln. Die uneingeschränkte Nutzung der Trinity-Angebote setzt eine erfolgreiche Alters- und Identitätsprüfung voraus.

Zahlungskonto erheben und speichern: Im Rahmen der Kontoeröffnung, spätestens jedoch vor der ersten Einzahlung auf das Kundenkonto ist Trinity verpflichtet, die Daten eines Zahlungskontos nach § 1 Absatz 17 des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes, das auf den Namen des Kundenkontoinhabers eingerichtet ist, zu erheben und zu speichern.

Vorläufiges Konto: Trinity behält sich unter Einhaltung gesetzlicher und behördlicher Vorgaben das Recht vor, Ihnen bis zum erfolgreichen Abschluss der Alters- und Identitätsüberprüfung ein sog. vorläufiges Konto einzurichten, das jedoch auf maximal 30 Tage befristet ab Beginn der Kontoeröffnung nur eine eingeschränkte Nutzung der Trinity-Angebote ermöglicht. Bis zur erfolgreichen Alters- und Identitätsüberprüfung sind Einzahlungen auf das Kundenkonto auf maximal EUR 150,00 begrenzt, Auszahlungen von Guthaben auf Ihrem Kundenkonto sind erst nach erfolgreicher Alters- und Identitätsüberprüfung möglich. Zudem wird nach dem ersten Wettgewinn das Kundenkonto für die weitere Wettabgabe gesperrt, solange die Alters- und Identitätsüberprüfung nicht erfolgreich abgeschlossen ist. Für den Fall, dass die Alters- und Identitätsüberprüfung nicht innerhalb der vorgenannten 30 Tage-Frist erfolgreich abgeschlossen werden kann, ist Trinity verpflichtet, das vorläufige Konto zu sperren, ein etwaiges Guthaben darf nicht ausgezahlt werden. Wird die Alters- und Identitätsprüfung nach Ablauf der 30-Tage-Frist erfolgreich abgeschlossen, kann das gesperrte Konto vom Kundendienst entsperrt werden.

Selbstlimitierung: Nach der Kontoeröffnung hat jeder Wettkunde die Möglichkeit, neben dem gesetzlich vorgeschriebenen monatlichen Einsatzlimit zusätzlich individuelle tägliche, wöchentliche oder monatliche Einzahlungs- oder Einsatzlimits zusetzen (nachfolgend „Selbstlimitierung“). Nähere Details zu Limits und der Möglichkeit der Selbstlimitierung finden Sie unten im Abschnitt 6.

  1. Für die bequemere Teilnahme an Sportwetten in Wettshops bietet Trinity eine Kundenkarte an. Die Ausgabe einer Kundenkarte macht ebenfalls die Eröffnung eines Kundenkontos erforderlich; die für die Eröffnung eines solchen Kundenkontos anzugebenden persönlichen Daten können von denen bei der Registrierung auf der Website abweichen. In jedem Fall ist zur Nutzung der Kundenkarte im Wettshop eine persönliche Geheimzahl (PIN) festzulegen.
  2. Der Wettkunde hat sicherzustellen, dass die in seinem Kundenkonto hinterlegten persönlichen Daten, insbesondere die Wohnanschrift und die Kontaktinformationen, stets korrekt und aktuell sind. Im Falle von Änderungen Ihrer persönlichen Daten sind Sie verpflichtet, diese Änderung bzw. Ergänzung im Bereich „Mein Konto“ auf der Website vorzunehmen oder diese dem Wettshop mitzuteilen.
  3. Die Erhebung und Verarbeitung aller personenbezogenen Daten erfolgt gemäß separater Datenschutzerklärung der Trinity in Übereinstimmung mit der DSGVO.
  4. Ein Rechtsanspruch auf Eröffnung eines Kundenkontos sowie eines vorläufigen Kundenkontos besteht nicht. Trinity kann jederzeit ohne Angabe von Gründen die Eröffnung vorgenannter Konten oder Einzahlungen darauf verweigern. Trinity ist zudem berechtigt, jederzeit ein Kundenkonto zu sperren oder zu löschen und den Kunden von der weiteren Nutzung der Trinity-Angebote auszuschließen, wenn der begründete Verdacht besteht, dass ein Kundenkonto für illegale, betrügerische oder unlautere Praktiken verwendet wird, verwendet wurde oder verwendet werden könnte.
  5. Der Wettkunde ist allein für die Sicherheit seines Kundenkontos verantwortlich. Der Wettkunde erklärt hiermit, dass er Kundenkartennummer und PIN bzw. die Kombination aus E-Mail-Adresse und Passwort stets streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergibt. Sollte ein Dritter auf das Kundenkonto zugreifen können, unabhängig davon ob der Wettkunde diesen Zugriff kennt und erlaubt oder nicht, so ist der Wettkunde hierfür ausschließlich selbst verantwortlich. Ein derartiger Verstoß ist unverzüglich gegenüber Trinity zu melden. Transaktionen, die mit Kundenkonto und gültiger PIN bzw. gültigem Passwort getätigt werden, gelten als genehmigt. Trinity übernimmt keinerlei Haftung. Gleiches gilt im Falle des Verlustes der Kundenkarte.
  6. Der Wettkunde darf auf der Website nicht mehrere Kundenkonten eröffnen. Es ist ihm auch nicht gestattet, sein Kundenkonto oder mögliche Vorteile, die diesem Konto gutgeschrieben werden, an Dritte zu verkaufen oder anderweitig weiterzugeben. Bei Zuwiderhandlungen kann Trinity jederzeit abgeschlossene Wetten stornieren, d.h. allein den Wetteinsatz und nicht den möglichen Gewinn an den Wettkunden auszahlen, bereits ausgezahlte Gewinne zurückfordern und gewährte Boni streichen.
  7. Sollte auf einem Kundenkonto über einen längeren Zeitraum (mehr als 24 Monate) keine Transaktion stattgefunden haben, wird das Konto inaktiv gesetzt. Der Wettkunde wird hierüber unter Verwendung der hinterlegten Kontaktdaten mindestens einen Monat im Voraus informiert.
  8. Falls ein Kundenkonto als inaktiv betrachtet wird, behält sich Trinity das Recht vor, das Kundenkonto mit einer monatlichen Gebühr von EUR 5,00 zu belasten, solange der Saldo des Kundenkontos dadurch positiv bleibt. Der Wettkunde autorisiert Trinity hiermit, das Kundenkonto mit der Gebühr am Beginn des Folgemonats, in dem das Konto als inaktiv angesehen wird, und danach jedes Folgemonats, indem das Konto inaktiv bleibt, zu belasten. Trinity beendet die Gebührenerhebung, wenn der Kontostand null ist oder das Kundenkonto reaktiviert wird.
  9. Sollte die Eröffnung des Kundenkontos abgelehnt werden oder das Kundenkonto später gesperrt werden, so sind vertragliche Verpflichtungen, die bereits entstanden sind, weiterhin zu erfüllen.

Nutzung der Trinity-Angebote im Wettshop

In Wettshops können Wetten, soweit keine landesgesetzlichen Vorgaben entgegenstehen, auch ohne Verwendung einer Kundenkarte abgegeben werden. In einem solchen Fall muss der Wettkunde den jeweiligen Wetteinsatz in bar erbringen.

Einsatzlimit, Selbstlimitierung und Selbstausschluss

  1. Auf der Website gilt je Wettkunde ein gesetzliches Einsatzlimit, das EUR 1.000,00 je Monat nicht übersteigen darf, es sei denn, dem Wettkunden ist auf Antrag ein erhöhtes monatliches Einsatzlimit von Trinity gewährt und eingerichtet worden. Falls Sie die Erhöhung des Einsatzlimits wünschen, wenden Sie sich bitte an den Kundendienst.
  2. Limitierung: Im Zuge der Eröffnung eines Kundenkontos wird jeder Wettkunde auf der Website aufgefordert, ein individuelles tägliches, wöchentliches oder monatliches Einzahlungs- oder Einsatzlimit festzulegen (Selbstlimitierung). Macht ein Wettkunde von dieser Möglichkeit Gebrauch, gelten die selbst gesetzten Limits für die Nutzung der Trinity-Angebote auf der Website. Will ein Wettkunde ein bestehendes selbst festgelegtes Einzahlungs- oder Verlustlimit verringern, greift das neu gesetzte verringerte Limit sofort; will ein Wettkunde ein bestehendes selbst festgelegtes Einzahlungs- oder Verlustlimit erhöhen, greift dieses erst nach einer Schutzfrist von sieben Tagen. Zudem behält sich Trinity das Recht vor, einem Wettkunden ein Einzahlungs- oder Verlustlimit aufzuerlegen, wenn Anhaltspunkte für ein problematisches Spielverhalten vorliegen. Trinity informiert den Wettkunden unverzüglich über eine solche Limitierung.
  3. Ein Wettkunde hat jederzeit die Möglichkeit, sein Kundenkonto zeitlich unbefristet ohne Angabe von Gründen sperren zu lassen („Selbstsperre“); Trinity ist gesetzlich verpflichtet, eine Selbstsperre (die in §23 Abs. 1 Glücksspielstaatsvertrag genannten Daten) in die behördliche Sperrdatei OASIS einzutragen. Zuständig für die Einrichtung ist der Kundenservice, entsprechende Optionen sind zudem auf der Trinity Website verfügbar. Im Falle einer Selbstsperre wird das auf dem Kundenkonto ausgewiesene Guthaben unverzüglich auf das hinterlegte Zahlungs- bzw. Bankkonto überwiesen. Persönliche Daten werden entsprechend den geltenden Datenschutzgesetzen aufbewahrt bzw. gelöscht.
  4. Fremdsperre: Trinity behält sich das Recht vor, das Kundenkonto von Wettkunden zeitlich unbefristet zu sperren, wenn Anhaltspunkte bestehen, dass der jeweilige Wettkunde spielsuchtgefährdet ist oder ein problematisches Spielverhalten aufweist (nachfolgend „Fremdsperre“).
  5. Die Dauer einer Sperre beträgt mindestens ein Jahr. Die Aufhebung einer Sperre kann frühestens nach einem Jahr vom gesperrten Kunden schriftlich bei Trinity beantragt werden. Über diesen Antrag entscheidet Trinity im eigenen Ermessen, der gesperrte Kunde hat keinen Anspruch auf Aufhebung der bestehenden Sperre.

Ein-/Auszahlung

  1. Die Abgabe einer Wette auf der Website setzt voraus, dass sich ausreichend Guthaben auf dem Kundenkonto befindet. Sollte der Abschluss eines Wettvertrages aufgrund eines technischen Fehlers trotz eines nicht ausreichenden Guthabens auf dem Kundenkonto akzeptiert werden, wird der Wettvertrag (ganz oder teilweise) storniert und rückabgewickelt.
  2. Ein- und Auszahlungen auf/von Kundenkonten können auf der Trinity Website nur von einem Zahlungskonto im Sinne des §1 Abs. 17 des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes, das auf den Inhaber des Kundenkontos lautet, vorgenommen werden. Ein- und Auszahlungen über anonyme Zahlungsmittel sind nicht bzw. im Fall von auf den Namen des Wettkunden ausgegebenen Zahlungskarten nach § 1 Absatz 1 Satz 2 Nummer 3 Buchstabe b des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes (z.B. Kreditkarten) betragsmäßig nur eingeschränkt zulässig (EUR 25,00 je Einzahlung, aber nicht mehr als EUR 100,00 innerhalb eines Kalendermonats). Trinity behält sich vor, Ein- und/oder Auszahlungsgebühren zu erheben; in einem solchen Fall werden die Wettkunden auf die Gebührenpflicht hingewiesen. Unabhängig davon können zusätzliche Gebühren seitens des Zahlungsanbieters anfallen, auf die Trinity keinen Einfluss hat.
  3. Es werden auf dem Kundenkonto keine Guthabenzinsen gezahlt.
  4. Für jegliche Auszahlungen gilt eine sog. „Closed Loop Policy“, d.h. Auszahlungen können nur über den Zahlungsweg erfolgen, der vorher auch zur Einzahlung genutzt wurde. Sofern das für Einzahlungen genutzte Zahlungsmittel keine Auszahlungen erlaubt, erfolgt die Auszahlung auf ein bestätigtes Bank- bzw. Zahlungskonto des Wettkunden.
  5. In Wettshops werden die Wetteinsätze wie auch Ein- und Auszahlungen in bar getätigt.

Vorschriften zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung

  1. Trinity erfüllt alle Anforderungen der jeweils anwendbaren Geldwäschegesetze. Sie verpflichtet sich, zur Verhinderung von Geldwäsche alle Transaktionen zu überwachen und alle verdächtigen Transaktionen der verantwortlichen Behörde zu melden. Sollte der Wettkunde Kenntnis von verdächtigen Aktivitäten im Zusammenhang mit den Dienstleistungen der Trinity erlangen, ist er verpflichtet dies unverzüglich mitzuteilen. Die Trinity ist berechtigt, Kundenkonten zu sperren oder zu schließen und darauf befindliche Guthaben einzufrieren, sofern dies nach dem Geldwäschegesetz erforderlich ist.
  2. Bei jeglichen Transaktionen in einem Wettshop (Wetteinsätze, Wettgewinne), die einen Betrag von EUR 2.000 übersteigen, ist Trinity bzw. der autorisierte Wettshop gesetzlich verpflichtet, den jeweiligen Wettkunden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben zu identifizieren sowie die sonstigen gesetzlichen Sorgfaltspflichten durchzuführen (u.a. PEP- und Sanktionslisten-Abgleich). Sofern der Wettkunde noch über kein Kundenkonto verfügt, wird Trinity zu diesem Zweck vom Wettkunden die Registrierung eines Kundenkontos verlangen, bevor die Transaktion durchgeführt wird. Die vorgenannte Schwelle von EUR 2.000 gilt auch dann, wenn mehrere Transaktionen, zwischen denen eine Verbindung zu bestehen scheint, zusammen den Betrag von EUR 2.000 erreichen bzw. übersteigen.
  3. Trinity behält sich vor, auf Basis eigener Risikoeinschätzungen auch Transaktionen mit niedrigeren Beträgen zu überwachen und jederzeit entsprechende Überprüfungen des Wettkunden vorzunehmen. Dies gilt insbesondere dann, wenn zwischen mehreren kleineren Transaktionen ein direkter Zusammenhang besteht oder vermutet wird.

Ermittlung und Auszahlung von Gewinnen

  1. Der Gewinn ermittelt sich durch eine Multiplikation des Wetteinsatzes (abzgl. erhobener Gebühren) mit der Gesamtquote des gewonnenen Wettscheins bzw. der jeweils gewonnenen Wettkombination.
  2. In Wettshops werden Gewinne innerhalb von 30 Kalendertagen nach Eintritt des Gewinnereignisses gegen Vorlage und Rückgabe der Wettbestätigung im Original ausbezahlt. Nach diesem Zeitraum verfällt der Anspruch auf eine Gewinnauszahlung. In Einzelfällen kann die Auszahlung von Gewinnen bis zur Veröffentlichung des offiziellen Spiel‐ bzw. Rennberichts zurückgestellt werden, jedoch niemals länger als 30 Kalendertage. Dem Wettkunden ist es nicht gestattet, Gewinnforderungen gegen die Trinity abzutreten oder zu verpfänden. Gewinne werden nur dem Wettkunden ausgezahlt.
  3. Maßgeblich für alle für die Gewinnermittlung relevanten Informationen über ein Wettereignis, insbesondere für das korrekte Ergebnis, ist der jeweilige offizielle Spielbericht bzw. eine vergleichbare Veröffentlichung.
  4. Unabhängig vom vorgenannten Punkt c. können Auszahlungen über EUR 10.000 aus Sicherheitsgründen zwecks Prüfung des Gewinnanspruchs bis zu 72 Stunden nach Vorlage des Wettscheins im Original zurückbehalten werden. Gewinne aus Wetten, die über ein Kundenkonto abgegeben wurden, werden direkt dem jeweiligen Kundenkonto gutgeschrieben.

Beschwerden und Streitbeilegung

  1. Sollten Sie mit unserem Service nicht zufrieden sein, können Sie sich jederzeit per Web-Chat oder per Email an kundendienst@n1bet.com an unser Support Team (Kundendienst) wenden. Wir werden Ihr Anliegen prüfen und uns schnellstmöglich wieder mit Ihnen in Verbindung setzen. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass im Einzelfall die Bearbeitung Ihrer Angelegenheit bis zu zwei Wochen in Anspruch nehmen kann.
  2. Alternativ können sich Wettkunden an die von der EU-Kommission eingerichtete EU-Plattform zur Online-Beilegung von Streitigkeiten (Online Dispute Resolution) wenden. Diese Plattform erreichen Sie unter https://ec.europa.eu/consumers/odr/; sie dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Streitbeilegung im Zusammenhang mit vertraglichen Verpflichtungen, die sich aus Online-Dienstleistungen und/oder Online-Kaufverträgen ergeben. Die Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren über Verbraucherschlichtungsstellen in Deutschland lehnt Trinity mangels gesetzlicher Verpflichtung ab.

Allgemeine Wettregeln

Vorrang der spezifischen Wettbestimmungen

Für bestimmte Sportarten und Wettvarianten gelten spezifische Wettbestimmungen gemäß Abschnitt B. dieser AGB. Die spezifischen Wettbestimmungen haben Vorrang vor den Allgemeinen Wettregeln und sind daher vom Wettkunden zuerst zu beachten. Darüber hinaus und im Falle eines Widerspruchs gelten die Detailregeln nach Sportarten.

Preisgestaltung

Änderungen bei allen Quoten sind vorbehalten. Quotenanpassungen spiegeln die Fluktuationen auf dem Markt oder den Spiel-/Ereignisverlauf selbst wider (z.B. wenn ein Tor geschossen wird). Dies gilt insbesondere für Livewetten. Änderungen der Quoten haben keine Auswirkung auf Wetten, die bereits platziert und bestätigt wurden.

Trinity behält sich vor, die Quoten auf bestimmte Sportereignisse jederzeit auszusetzen und keine Wetten auf das Sportereignis anzunehmen. Spielt ein Kunde Livewetten, kann nicht garantiert werden, dass während der jeweiligen Veranstaltung weitere Wetten platziert werden können.

Ebenso kann Trinity jederzeit die Höhe des maximalen Wetteinsatzes auf ein Sportereignis begrenzen und ändern.

Gewinnlimit

Es gilt ein generelles Gewinnlimit in Höhe von EUR 50.000 für Sportwetten pro Wettschein sowie, im Fall von mehreren gewonnenen Scheinen, pro Kunde und Kalendertag. Übersteigt die Summe aus Nettogewinn und Wetteinsatz diesen Betrag, so werden nur EUR 50.000 ausgezahlt. Der darüberhinausgehende Betrag verfällt, eine Haftung für entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen. Trinity behält sich vor, von dem o.g. Gewinnlimit abweichende Limits für einzelne Sportarten, Wettbewerbe, Sportereignisse, Wettarten, Standorte und/oder Wettkunden festzusetzen.

Abgesagte, abgebrochene, verschobene Veranstaltungen

Ungültige Wetten werden mit der Ersatzquote 1,0 bewertet. Im Falle von Kombi- oder Systemwetten betrifft dies nur die ungültigen Tipps, die Kombi-/Systemwette im Übrigen bleibt aufrecht.

Eine Wette gilt als ungültig, wenn sie auf ein abgesagtes, abgebrochenes oder auf eine neue Startzeit verschobenes Spiel abgegeben wurde und das Spiel nicht binnen 3 Tagen ab dem ursprünglichen Termin neu angesetzt und gestartet bzw. fortgeführt wird. Sofern das 3-Tage-Fenster eingehalten wird, bleiben die Wetten aufrecht. Alle Wetten, die zum Zeitpunkt der Unterbrechung oder des Abbruchs entschieden waren, werden entsprechend dem Ergebnis zum Zeitpunkt der Unterbrechung oder des Abbruchs abgewickelt.

Wird ein Tennisspiel durch ein Walkover beendet, so werden alle auf dieses Spiel platzierten Wetten ungültig.

Outright-Wetten auf den Gesamtsieg oder die Platzierung bei einem Turnier, einer Liga oder einem sonstigen Wettbewerb gelten dann als ungültig, wenn sie auf einen Teilnehmer platziert wurden, der, gleich aus welchem Grund, nicht zu dem jeweiligen Ereignis antritt, oder wenn das Ereignis insgesamt nicht stattfindet und nicht nach den zuvor genannten Regeln nachgeholt wird.

Änderung des Veranstaltungsorts und/oder des Spielformats

Wenn ein Team nicht am angekündigten Veranstaltungsort spielt, stehen die Wetten für das Spiel so lange, als der Veranstaltungsort nicht auf das Gelände des Gegners verlegt wurde (oder bei internationalen Spielen so lange, als der Veranstaltungsort im gleichen Land bleibt). Trinity behält sich jedoch vor, alle Wetten zu stornieren, wenn davon auszugehen ist, dass eine Änderung des Veranstaltungsorts wesentliche Auswirkungen auf die Quoten des Spiels haben wird.

Für den Fall, dass eine Veranstaltung in einem anderen als dem üblichen Format ausgetragen wird, erfolgt ein Hinweis im Veranstaltungsnamen („Abweichendes Spielformat“). Maßgeblich für den Eintritt eines Ereignisses ist das Ergebnis auf dem Spielfeld; jegliche Änderungen haben keinen Einfluss auf die Gültigkeit der Wetten. Bei Fußballspielen, die in drei oder mehr Spielabschnitte unterteilt werden, gilt für die Bewertung der Wetten auf die 1. Halbzeit das jeweilige Ergebnis nach 45 Minuten.

Fehler bei Wettangeboten bzw. Wettabwicklung

Trinity unternimmt alle Anstrengungen, um sicherzustellen, dass Wetten ohne Fehler angenommen werden, haftet jedoch nicht für Eingabe,- Übertragungs-, System- oder Auswertungsfehler.

Dies betrifft insbesondere:

  • offensichtliche Fehler an Wettangeboten, so z.B. vertauschte Quoten, falsche Handicap-Vorgaben, Tippfehler, bereits beendete Wettangebote;
  • Schreibfehler, z.B. bei Eingabe der Wettquoten oder der Auswertung von Wettergebnissen.

Sollte es zu solchen Fehlern kommen, ist Trinity berechtigt, auch nach der Beendigung des Wettereignisses den Fehler zu korrigieren oder die Wette für ungültig zu erklären. Die zum Zeitpunkt der Wettabgabe bei anderen Sportwettanbietern auf das betreffende Ereignis angebotenen Quoten können als Referenz und als Fehlernachweis herangezogen werden.

  1. In Zusammenhang stehende Ereignisse (Related Contingencies)

Sammel-/Mehrfachwetten werden nicht angenommen, wenn das Ergebnis eines Teils der Wette zum Ergebnis der anderen Wette beiträgt. Bei versehentlicher Auswahl wird die Auswahl mit der geringeren Quote ungültig.

Wenn die in Zusammenhang stehenden Auswahlen verschiedene Schlusstermine haben, wird das Ergebnis mit dem späteren Schlusstermin ungültig (z.B. Fahrer gewinnt den britischen Grand Prix und der gleiche Fahrer gewinnt dann die Meisterschaft).

  1. Verspätete Wetten (Late Bets)

Es kann nur auf zukünftige Ereignisse gewettet werden. Wenn ein Ergebnis für das bewettete Ereignis bei Wettabgabe bereits bekannt war, sind Wetten auf dieses Ereignis ungültig (z.B. Wette auf Tor Nr. 1, nachdem das erste Tor bereits gefallen ist). Gleiches gilt, wenn der Einsatz für die betreffende Wette nicht rechtzeitig gezahlt wurde.

  1. Bewertung von Wetten

Alle Wetten werden nach dem Ende der regulären Spielzeit (ohne Verlängerung) abgewickelt, sofern nicht anders angegeben oder in den besonderen Wettbestimmungen für die jeweilige Sportart anders geregelt.

Für die Bewertung einer Wette nach dem Abschluss eines Sportereignisses gilt das erste offizielle Ergebnis, das vom offiziellen Leitungsorgan direkt nach dem Ende des Spiels/Sportereignisses bekannt gegeben wird, als endgültig. Die Wette gilt als entschieden und wird ausgewertet. Diese Regel gilt für alle Veranstaltungen, es sei denn in den Wettbestimmungen für eine bestimmte Sportart wurde etwas anderes festgelegt.

  • Alle nachfolgenden Änderungen der Ergebnisse, sei es aufgrund von Disziplinaranhörungen oder aus anderen Gründen, finden keine Beachtung.
  • Wenn das offizielle Ergebnis einer Sportveranstaltung nicht verfügbar ist, wird das Ergebnis unter Heranziehen aller verfügbaren Nachweise nach dem alleinigen Ermessen von Trinity bestimmt.

Trinity behält sich vor, eine Unentschieden-Kürzung (Dead Heat Reduction) vorzunehmen, wenn bei einem Ereignis mehr Gewinner als ursprünglich angegeben verkündet werden.

  1. Rückkauf von Wetten (Cashout)

Trinity bietet für eine Vielzahl von Sportarten, Wettbewerben und Wettmärkten die Möglichkeit eines Rückkaufs der Wette an, bevor das/die zugrundeliegende/n Ereignis/se abgeschlossen sind. Auf diese Weise kann der Wettkunde vorzeitig Gewinne absichern oder Verluste minimieren. Bei Ausübung des Rückkaufs wird die betreffende Wette vorzeitig bewertet. Der Rückkaufswert wird dem Wettkunden angezeigt und ist von diesem zu bestätigen. Ein einmal bestätigter Rückkauf kann vom Wettkunden nicht mehr rückgängig gemacht werden. Der Gewinnbetrag entspricht dann dem Rückkaufswert, wobei dieser erheblich von dem bei Wettabgabe kalkulierten Maximalgewinn abweichen und auch unter dem Wetteinsatz liegen kann. Die Verfügbarkeit der Cashout-Funktion ist von verschiedenen Faktoren abhängig, insbesondere von der Verfügbarkeit der jeweiligen Wettmärkte nach Wettabgabe. Es liegt allein im Ermessen von Trinity, ob, wann und zu welchen Bedingungen ein Rückkauf angeboten wird. Der Wettkunde hat keinen Rechtsanspruch darauf, einen Rückkauf durchführen zu können – auch dann nicht, wenn bei der betreffenden Wette die Rückkauf­möglichkeit zu einem früheren Zeitpunkt verfügbar war oder üblicherweise zu erwarten gewesen wäre. Im Falle der Nicht-Verfügbarkeit der Cashout-Funktion werden die Wetten gemäß dem vorgenannten Punkt i. abgewickelt.

  1. Live-Spielinformationen

Es ist zu beachten, dass Daten wie zum Beispiel aktueller Spielstand, vergangene Zeit und Spieldauer, die an den Terminals, auf der Website oder über andere Kanäle angezeigt werden, von Dritten zugeliefert werden, und dass es dabei zu Verzögerungen und/oder Ungenauigkeiten kommen kann. Wenn sich ein Kunde beim Platzieren von Wetten auf diese Daten verlässt, erfolgt das zur Gänze auf sein eigenes Risiko. Trinity übernimmt keine Haftung für (direkte oder indirekte) Schäden im Zusammenhang mit falschen oder verzögerten Live-Spielinformationen.

  1. Absprachen

Kunden müssen ihre Wettanfragen als Einzelpersonen stellen. Wiederholte Anfragen mit den gleichen Auswahlen können nachfolgend für ungültig erklärt werden, wenn Trinity der Ansicht ist, dass Kunden eine Absprache getroffen haben oder eine Interessengemeinschaft bilden, oder wenn die betreffenden Wetten innerhalb eines kurzen Zeitraums von einem oder mehreren Kunden platziert wurden. Jeder Versuch, im Rahmen der Wettaktivität geheime Absprachen zu treffen, oder der Vorsatz, direkt oder indirekt, an einer solchen Absprache teilzunehmen, ist strengstens verboten. Ebenso ist der Einsatz jeglicher Hilfsmittel, wie beispielsweise Skripte, Bots oder Spider strengstens verboten.

  1. Manipulation/Unregelmäßigkeiten

Wenn Trinity einen Verdacht auf Manipulation hegt, behält sie sich nach alleinigem Ermessen das Recht vor:

  • das Wettangebot für die betreffende Veranstaltung oder die Reihe von Veranstaltungen ganz oder teilweise einzustellen; und
  • Wettauszahlungen für die betreffende Veranstaltung oder die Reihe von Veranstaltungen solange zu sperren und einzubehalten, bis die Integrität der Veranstaltung bzw. der Reihe von Veranstaltungen vom entsprechenden Sportverband bestätigt wurde.

Außerdem behält sich Trinity bei Bestätigung von Veranstaltungsmanipulationen durch die entsprechenden Sportverbände das Recht vor, nach alleinigem Ermessen auf solche Veranstaltungen gesetzte Wetten für ungültig zu erklären. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Wetten von Personen gesetzt wurden, die, nach billigem Ermessen von Trinity, unmittelbar oder mittelbar über Insiderwissen verfügen.

Sollte Trinity nach vernünftigem Ermessen der Meinung sein, dass ein Wettkunde Trinity selbst, einen anderen Kunden oder eine sonstige Person auf irgendeine Art und Weise betrügt, etwa mittels Zahlungsbetruges (z.B. Verwendung gestohlener Kreditkarten), verbotener Transaktionen (z.B. Geldwäsche) oder sonstiger betrügerischer Aktivitäten, so ist Trinity berechtigt, diesen Kunden von der Nutzung aller Trinity-Angebote auszuschließen, die Gewinne und Guthaben teilweise oder vollständig einzubehalten und die Informationen (zusammen mit der Identität des Kunden) der Polizei und sonstigen zuständigen Behörden mitzuteilen. Gleiches gilt, wenn ein Kunde gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstößt.

  1. Nicht berechtigte Wetter

Wetten auf Veranstaltungen oder eine Reihe von Veranstaltungen (z.B. Ligen oder Pokalwettbewerbe), an denen der Wettkunde selbst als Sportler oder Trainer teilnimmt oder als Besitzer oder Funktionär eines teilnehmenden Vereins fungiert, sind nicht zulässig. Gleiches gilt für Wetten, die im Auftrag einer in diesem Sinne teilnehmenden bzw. involvierten Person platziert werden. Bei einem Verstoß gegen diese Vorschrift behält sich Trinity das Recht vor, die Auszahlung von Gewinnen und eingezahlten Einsätzen zu verweigern und die Wetten für ungültig zu erklären, so dass nur der Wetteinsatz zurückgezahlt werden muss. Hierbei ist unerheblich, ob Trinity hätte wissen können oder müssen, dass ein Wettkunde eine im o.g. Sinne involvierte Person ist. Demgemäß ist Trinity berechtigt, jederzeit Gelder einzubehalten oder zurückzufordern sowie die betreffenden Wettaktivitäten den zuständigen Sportverbänden und/oder Behörden zu melden, nachdem ein nicht berechtigter Wetter oder eine mit ihm in Verbindung stehende Person Trinity bekannt geworden ist.

  1. Haftung, Schadensersatz, Aufrechnung
  2. Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen, insbesondere solche aufgrund von Systemausfällen, Fehlern in der verwendeten Wettsoftware, manipulierten, fehlerhaften oder verzögerten Datenübertragungen und Ähnlichem. Trinity gewährleistet nicht, dass die zwischen Trinity und dem Spieler über das Internet übertragenen Daten vollständig und störungsfrei übermittelt werden. Trinity übernimmt ausdrücklich keinerlei Haftung für irgendwelche Nachteile des Spielers hinsichtlich von Wetten, einschließlich vermögensrechtlicher Nachteile, die aus Datenübermittlungsfehlern bzw. Umständen, die außerhalb der Kontrolle von Trinity liegen, sowie aus unvollständig oder gestört übermittelten Daten resultieren.
  3. Ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von Trinity, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Kardinalpflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Wettvertrages notwendig ist.
  4. Bei der Verletzung von Kardinalpflichten ist die Haftung von Trinity auf den geringeren Betrag des getätigten Wetteinsatzes oder des Reingewinns beschränkt. Alternativ dazu, sofern relevant und anwendbar, ist die Haftung auf den Betrag, der sich auf dem Kundenkonto befindet, oder den Betrag, der auf oder vom Kundenkonto überwiesen wurde, je nachdem, welcher davon geringer ist, beschränkt. Trinity haftet in keinem Fall für indirekte oder Folgeschäden (einschließlich Verluste und Gewinne), auch wenn Trinity im Vorfeld über die Möglichkeit solcher Schäden informiert wurde.
  5. Der Wettkunde darf gegenüber Ansprüchen von Trinity nur dann aufrechnen, wenn die Ansprüche des Wettkunden rechtskräftig festgestellt oder ausdrücklich anerkannt sind.
  6. Salvatorische KlauselFür den Fall, dass einzelne der vor‐ und nachstehenden Regelungen ganz oder teilweise unwirksam sein sollten oder werden, werden der Rest dieser Bestimmungen und die Wirksamkeit des Wettvertrags nicht berührt. Soweit einzelne Bestimmungen unwirksam sein sollten, richtet sich der für diese Bestimmung ersetzende Inhalt des Wettvertrages nach den gesetzlich zulässigen Vorschriften, die den unwirksamen Bestimmungen am nächsten kommen.

Gerichtsstand

Für alle im Zusammenhang mit der Nutzung der Trinity-Angebote zwischen einem Wettkunden und Trinity entstehenden bzw. bestehenden Rechtsstreitigkeiten gilt ausschließlich maltesisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts sowie des UN-Kaufrechts. Von dieser Rechtswahl ausgenommen sind die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften des Landes, in dem der Wettkunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Als Gerichtsstand gilt, soweit zulässig, der eingetragene Sitz von Trinity (Malta) als vereinbart.

Vorrangigkeit der Sprache

Diese Geschäftsbedingungen sowie andere Texte auf der Website können von Zeit zu Zeit in verschiedenen Sprachen veröffentlicht werden. Übersetzungen in andere Sprachen dienen als Service und Entgegenkommen für den Spieler. Für die Auslegung im Falle von Zweideutigkeiten oder Abweichungen zwischen der deutschen Version und einer Übersetzung ist allein die vorliegende deutsche Version maßgeblich.

  1. Besonderer Teil

Für bestimmte Sportarten und Wettmärkte gibt es spezielle Regeln und Bestimmungen. Der Wettkunde hat zuerst die spezifischen Regeln der Sportarten zu beachten, da diese Vorrang vor den Allgemeinen Wettregeln haben. Im Folgenden sind aus Gründen der Übersichtlichkeit die spezifischen Wettbestimmungen für die beliebtesten Sportarten aufgeführt. Darüber hinaus und im Falle eines Widerspruchs gelten die Detailregeln nach Sportarten.

Spezifische Wettbestimmungen Fußball

  1. Die Sonderwette „Wie ist der Spielverlauf“ ist unabhängig vom Halbzeitstand und davon, welche Mannschaft in Führung geht:

Eine der beiden Mannschaften geht in Führung und gewinnt am Ende: Führung/Sieg

Eine der beiden Mannschaften geht in Führung und das Spiel endet Remis: Führung/Remis

Eine der beiden Mannschaften geht in Führung und die andere gewinnt am Ende: Führung/Niederlage

Alle Wetten auf Führung/Sieg, Führung/Remis und Führung/Niederlage gelten als verloren, falls keine Mannschaft in Führung geht (Resultat 0:0).

  1. Wetten auf den ersten und letzten Torschützen sind immer ungültig, falls der betreffende Spieler im Spiel nicht zum Einsatz kommt. Bezüglich des ersten Torschützen ist die Wette auf einen Spieler ungültig, wenn dieser erst nach dem ersten Tor eingewechselt wird. Schießt der betreffende Spieler ein Eigentor, so wird die Wette als verloren gewertet.
  2. Wetten darauf, dass ein Spieler zu irgendeinem Zeitpunkt ein Tor erzielt, gelten unabhängig davon, wann und wie lange der betreffende Spieler im Spiel zum Einsatz kommt. Nimmt der betreffende Spieler nicht am Spiel teil (weder von Beginn an, noch durch Einwechslung), so ist die Wette ungültig und wird mit 1,0 gewertet.
  3. Bei der Sonderwette „Unentschieden – Geld zurück“ (Draw No Bet) kann auf den Sieger des Spiels getippt werden. Sollte das Spiel unentschieden enden, wird der Einsatz zurückgezahlt (abzgl. Gebühren, soweit zutreffend).
  4. Endet ein Spiel nach der regulären Spielzeit 0:0, werden bei der Sonderwette «Welches Team erzielt das erste Tor», alle Wetten auf «erstes Tor Team 1 oder 2» als verloren gewertet.

Spezifische Wettbestimmungen Basketball, American Football und Baseball

  1. Spiel-, Handicap- und Over/Under-Wetten beziehen sich auf das Ergebnis der regulären Spielzeit inklusive eventueller Verlängerung (bei Baseball inklusive Extra Innings).
  2. Head-to-Head Scoring Play-Off Wetten

Beide Spieler müssen im offiziellen Play-Off-Kader eingetragen sein und jeweils für mindestens ein Spiel im Play-Off-Wettbewerb eingesetzt werden. Sollte ein Spieler verletzungsbedingt oder aus welchen Gründen auch immer nicht eingesetzt werden, wird die Wette mit 1,0 gewertet.

Spezifische Wettbestimmungen Golf

  1. Turniersieg

Findet das Wettereignis nach Maßgabe der vorliegenden Wettbestimmungen statt und tritt ein Teilnehmer zu diesem Ereignis nicht an, so bleibt der Wettvertrag aufrecht («play or pay»). Dies bedeutet, dass eine auf einen Nichtteilnehmer platzierte Wette für den Kunden als verloren gilt. Play-offs entscheiden über den Sieger, wenn 2 oder mehr Spieler schlaggleich sind. Startet das Turnier und wird dann — aus welchen Gründen auch immer — abgebrochen und nicht fortgesetzt, werden alle abgegebenen Wetten auf den Turniersieg mit 1,0 gewertet.

  1. Platzierungswette 1 – 5

Sollten zwei oder mehr Spieler die gleiche Anzahl an Schlägen aufweisen, z.B.: 3 Spieler mit 68 Schlägen am 2. Platz, so gibt es keinen 3. und 4. Platz; 4 Spieler mit 68 Schlägen am 2. Platz, so gibt es keinen 3., 4, und 5. Platz.

  1. Head-to-Head Duelle

Bei Head-to-Head Wetten wird auch ein Unentschieden angeboten. Sobald beide Spieler an den Start gehen und den ersten Ball schlagen, wird die Runde gewertet. Haben beide Teilnehmer die gleiche Anzahl an Schlägen, so wird die Wette als Unentschieden gewertet. Sollte ein Spieler während der Runde aufgeben oder wird disqualifiziert, dann wird der andere Spieler als Sieger erklärt, wenn er die Runde beendet. Sollten beide Spieler aufgeben oder disqualifiziert werden, dann wird die Wette mit 1,0 gewertet.

  1. Teamwettbewerbe (z. B. Ryder Cup)

Wird ein Match, aus welchem Grund auch immer, nicht beendet, so wird die Wette nach dem offiziellen Resultat gewertet.

  1. Grundsätzliches

Wird eine Runde abgebrochen und innerhalb eines Turniers fortgesetzt, behalten alle Wetten ihre Gültigkeit.

  1. Zur Bewertung aller Wetten wird jeweils die offizielle Homepage des Turniers herangezogen. Gibt es bei einem Turnier keine offizielle Homepage, so werden folgende Internetseiten herangezogen:
  2. www.pgatour.com
  3. www.europeantour.com

Spezifische Wettbestimmungen Motorrad

  1. Gewinner eines Head-to-Head Duells ist, falls nicht gesondert angeführt, der im Endklassement besser platzierte Teilnehmer. Falls aus dem Endergebnis für beide Teilnehmer keine eindeutige Platzierung hervorgeht, werden alle auf dieses Head-to-Head Duell abgegebenen Wetten mit 1,0 gewertet. Beide Teilnehmer müssen für das Rennen genannt sein und daran teilnehmen, damit die Wette gültig ist. Sollte ein Teilnehmer, aus welchen Gründen auch immer, das Rennen nicht beginnen, so werden alle auf dieses Duell abgegebenen Wetten mit 1,0 gewertet.

Spezifische Wettbestimmungen Radsport

  1. Gewinner eines Head-to-Head Duells ist, falls nicht gesondert angeführt, der im Endklassement besser platzierte Teilnehmer. Falls aus dem Endergebnis für beide Teilnehmer keine eindeutige Platzierung hervorgeht, werden alle auf dieses Head-to-Head Duell abgegebenen Wetten mit 1,0 gewertet. Beide Teilnehmer müssen für das Rennen genannt sein und daran teilnehmen, damit die Wette gültig ist. Sollte ein Teilnehmer, aus welchen Gründen auch immer, das Rennen nicht beginnen, so werden alle auf dieses Duell abgegebenen Wetten mit 1,0 gewertet.

Spezifische Wettbestimmungen Tennis

  1. Siegwetten (Head-2-Head)

Falls einer der beiden genannten Spieler vor Beginn des Matches aufgibt oder disqualifiziert oder geändert wird, werden alle auf dieses Match abgegebenen Siegwetten mit 1,0 gewertet. Dagegen bleiben die Siegwetten aufrecht, wenn ein Spieler während des Matches aufgibt oder disqualifiziert wird.

  1. Satzwetten

Falls sich die Anzahl der zu spielenden Sätze ändert, werden alle auf dieses Match abgegebenen Satzwetten bzw. Sonderwetten mit 1,0 gewertet. Wetten auf das Match behalten ihre Gültigkeit.

  1. Turniersieg

Findet das Wettereignis nach Maßgabe der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen statt und tritt ein Teilnehmer oder eine Mannschaft zu diesem Ereignis nicht an, so bleibt der Wettvertrag aufrecht («play or pay»). Dies bedeutet, dass eine auf einen Nichtteilnehmer oder auf eine nicht teilnehmende Mannschaft platzierte Wette als für den Kunden verloren gilt.

  1. Anzahl der Games

Diese Bestimmung bezieht sich auf die Anzahl der im Match gespielten Games. Das gesamte Match muss beendet werden, andernfalls werden alle auf dieses Match abgegebenen Wetten mit 1,0 gewertet. Ein Tie Break wird als ein Game gerechnet.

  1. Games Handicap

Falls ein Spiel nicht beendet wird, werden alle auf diese Sonderwette abgegebenen Wetten mit 1,0 gewertet. Zur Bewertung werden die Games der jeweiligen Spieler addiert, und dann zur Bewertung des Games Handicaps herangezogen.

  1. Die Handicapwette beim Tennis bezieht sich auf das ganze Spiel, d.h. zum Endergebnis ist die Satzvorgabe dazu zu rechnen.

Falls ein Spiel nicht beendet wird, werden alle auf diese Sonderwette abgegebenen Wetten mit 1,0 gewertet.

Falls ein Spiel nicht beendet wird, werden alle auf diese Sonderwette abgegebenen Wetten mit 1,0 gewertet.

  1. Falls auf dem Quotenblatt irrtümlich eine falsche Anzahl der zu gewinnenden Sätze angegeben ist, (z.B. „Best of Three“ anstatt „Best of Five“), so werden Handicap-, Over/Under-, Satzwetten sowie Sonderwetten, die sich auf die Anzahl der gespielten Games und Sätze beziehen mit 1,0 gewertet. Wetten auf das Match behalten ihre Gültigkeit.
  2. Grundsätzliches

In folgenden Fällen behalten Wetten ihre Gültigkeit:

  • Wechsel des Spieltages
  • Änderung des Austragungsorts
  • Wechsel von «Indoor» nach «Outdoor» und umgekehrt.

Spezifische Wettbestimmungen Formel 1

  1. Für alle Formel 1-Wetten gilt das offizielle Resultat zum Zeitpunkt der Siegerehrung.
  2. Qualifying — Welcher Fahrer gewinnt das Qualifying?

Gewinner des Qualifyings ist, falls nicht gesondert angeführt, der im Qualifying, und nicht in der Startaufstellung, am besten platzierte Teilnehmer. Alle gegen einen Fahrer verhängten Strafen werden dabei, anders als zur Pole Position, nicht berücksichtigt.

  1. Qualifying — Head-to-Head Fahrer

Gewinner des Head-to-Head-Duells ist, der im Qualifying besser platzierte Fahrer. Alle vor und nach dem Qualifying gegen einen Fahrer verhängten Strafen (Zeitstrafe, Rückversetzung etc.) werden dabei nicht berücksichtigt. Beide Fahrer müssen am Qualifying teilnehmen. Sollte ein Fahrer, aus welchen Gründen auch immer, das Qualifying nicht beginnen, so werden alle auf dieses Duell abgegebenen Wetten mit 1,0 gewertet.

  1. Qualifying — Head-to-Head Team

Das Team mit dem besser platzierten Fahrer gewinnt das Duell. Beide Teams müssen am Qualifying teilnehmen, damit die Wette gültig ist. Alle vor und nach dem Qualifying gegen einen Fahrer verhängten Strafen (Zeitstrafe, Rückversetzung etc.) werden dabei nicht berücksichtigt.

  1. Zweiter und dritter Qualifying-Abschnitt

Erreicht der Fahrer den zweiten/dritten Qualifying-Abschnitt? Ja oder Nein. Alle vor und nach dem Qualifying gegen einen Fahrer verhängten Strafen (Zeitstrafe, Rückversetzung etc.) werden dabei nicht berücksichtigt. Der Fahrer muss am Qualifying teilnehmen, damit die Wette gültig ist.

  1. Rennen — Head-to-Head Fahrer

Gewinner eines Head-to-Head Duells ist der im Endklassement besser platzierte Fahrer. Beide Fahrer müssen das Rennen beginnen (gilt ab der Aufwärmrunde), damit die Wette gültig ist. Scheiden beide Fahrer vorzeitig aus, und keiner der beiden wird im offiziellen Endklassement gewertet, wird die Wette mit 1,0 gewertet.

  1. Punkte — Head-to-Head Team

Das Team mit mehr Punkten im Endklassement gewinnt das Duell. Beide Fahrer eines Teams müssen das Rennen beginnen (gilt ab der Aufwärmrunde), damit die Wette gültig ist. Hat kein Team mindestens einen Fahrer in den Punkterängen, oder bei Punktegleichstand, wird die Wette mit 1,0 gewertet.

  1. Gruppensieger

Alle Fahrer einer Gruppe müssen das Rennen beginnen (gilt ab der Aufwärmrunde), und zumindest 1 Fahrer in die offizielle Wertung kommen, andernfalls werden alle Wetten auf die jeweilige Gruppe(n)/Wettart(en) mit Quote 1,0 gewertet.

  1. Wer beendet den Grand Prix?

Ein Fahrer beendet einen Grand Prix, wenn er in die offizielle Wertung kommt, also 90 % der Renndistanz absolviert. Der Fahrer muss das Rennen starten (gilt ab der Aufwärmrunde), damit die Wette gültig ist.

  1. Wie viele Autos kommen in die Wertung?

Es gilt das offizielle Resultat laut FIA: www.fia.com

  1. Gibt es eine Safety Car-Phase?

Wird ein Rennen mit einem Safety Car gestartet, wird die Wette mit 1,0 gewertet.

Spezifische Wettbestimmungen Wintersport

  1. Head-to-Head Duelle

Gewinner eines Head-to-Head Duells ist, falls nicht gesondert angeführt, der im Endklassement besser platzierte Teilnehmer. Es gilt das Endergebnis laut FIS (www.fis-ski.com). Falls aus dem Endergebnis für beide Teilnehmer keine eindeutige Platzierung hervorgeht, werden alle auf dieses Head-to-Head Duell abgegebenen Wetten mit 1,0 gewertet. Beide Teilnehmer müssen für den Wettkampf genannt sein und daran teilnehmen, damit die Wette gültig ist. Sollte ein Teilnehmer, aus welchen Gründen auch immer, den Wettkampf nicht beginnen, so werden alle auf dieses Match abgegebenen Wetten mit 1,0 gewertet. Bei Slalom, Riesenslalom und Kombination wird bei den Head-to-Head Duellen eine dritte Möglichkeit „Beide scheiden aus“ angeboten. Gewinner eines Head-to-Head Duells ist dann, falls nicht gesondert angeführt, der im Endklassement (nur Teilnehmer am 2. Durchgang) besser platzierte Teilnehmer. Qualifiziert sich ein Teilnehmer nicht für den 2. Durchgang so gilt dieser Teilnehmer als ausgeschieden. Qualifizieren sich beide Teilnehmer nicht für den 2. Durchgang, so gelten beide Teilnehmer als ausgeschieden.

  1. Gewinner eines Head-to-Head Duells beim Skispringen ist, falls nicht gesondert angeführt, der im Endklassement besser platzierte Teilnehmer. Es gilt das Endergebnis laut FIS: www.fis-ski.com. Qualifizieren sich beide Teilnehmer nicht für den 2. Durchgang, so gilt die bessere Platzierung im 1. Durchgang. Das Head-to-Head Duell beginnt mit der Qualifikation.
  2. Wird während einer Abfahrt oder einem Super G das Rennen abgebrochen, werden alle Wetten auf den Gesamtsieg mit 1,0 gewertet. Alle bereits ausgetragenen Duelle behalten ihre Gültigkeit. Alle noch nicht ausgetragenen Duelle werden mit 1,0 gewertet.

Wird bei einem Wettkampf mit 2 Durchgängen (Slalom, Riesenslalom, Skispringen) während des 2. Durchgangs abgebrochen, behalten alle Wetten zum 1. Durchgang ihre Gültigkeit. Alle Wetten zum Gesamtsieg werden mit 1,0 gewertet. Alle bereits ausgetragenen Duelle zur Gesamtwertung behalten ihre Gültigkeit. Alle noch nicht ausgetragenen Duelle zur Gesamtwertung werden mit 1,0 gewertet.

Kommt es beim Skispringen zu einem Neustart eines Durchgangs (z.B. Anlaufveränderung), bleiben alle abgegebenen Wetten aufrecht. Die Auszahlung aller Wetten erfolgt somit erst nach Beendigung des Durchgangs.

Handicap-Wetten

  1. Bei Handicap-Wetten erhält eine Mannschaft bzw. ein Spieler einen Vorsprung von einem oder mehreren Toren/Punkten/Gewinnsätzen etc., der dann zum Endergebnis hinzugerechnet wird. Die Bewertung erfolgt nach der Hinzurechnung dieses Vorsprungs.
  2. Bei ganzen Asian Handicaps (Asian Handicap 1:0, 0:1, 2:0 oder 0:2) wird wie bei allen anderen Handicap-Wetten einfach das getippte Handicap dem tatsächlichen Ergebnis hinzugezählt. Führt das Resultat zu einem Unentschieden in der Asian-Handicap-Wette, wird die Wette mit Quote 1,0 bewertet.
  3. Da bei halben Asian Handicaps (Asian Handicap 0.5, Handicap 1.5 oder Handicap 2.5) immer «halbe» Tore zu dem tatsächlichen Ergebnis addiert werden, gibt es bei halben Handicaps kein Unentschieden.

Match-Kombi Wetten

  1. Match-Kombi Wetten sind nur bei ausgewählten Fußballspielen vor Spielbeginn verfügbar. Als Match-Kombi gelten Wetten, die über die Match-Kombi Funktion platziert wurden und aufgrund der Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Tipps nicht als Standardwette (Kombi/System) platziert werden können.
  2. Match-Kombi Wetten können nicht miteinander und auch nicht mit anderen Wettarten kombiniert werden, sondern werden immer als Einzelwetten platziert.
  3. Match-Kombi Wetten sind nicht über die Cashout-Funktion vorzeitig auszahlbar.
  4. Wenn ein Markt innerhalb einer Match-Kombi Wette abgesagt wird, so wird die gesamte Match-Kombi Wette ungültig. Wenn Ihre Torschützenauswahl nicht spielt, wird die gesamte Wette ungültig, unabhängig vom Ausgang der anderen gewählten Optionen.